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Sonntag, 4. Dezember 2011

ADH-Trophy 2011: I've seen this before!


Das war er also, der letzte offizielle Cup im Headis-Jahr 2011. Es war ein feiner Abschluss eines guten Jahres für unseren Sport. Mal abgesehen vom Thema Bälle ging es nämlich auch in diesem Jahr wieder stetig vorwärts, hunderte neuer Spieler konnten begeistert werden und weitere Millionen sind zumindest im Bilde darüber, dass Headis existiert.

Aber nun zum 4-Sterne-Cup in Lautre:

Trotz der Absagen einiger Hochkaräter war das Turnier erstklassig besetzt: Insgesamt starteten weit über 50 Spieler in den Wettkampf, darunter Weltmeister Marvelous 96 und der Ranglisten-Erste Spiff. Zudem durfte man sich über das Comeback eines alten Hasen freuen: Der Dominator des Headis Jahres 2009, Mitch "Die Boje" aus Saarbrücken, meldete sich samt feiner Gesichtsbehaarung zurück im Turniergeschehen!

Seit langem wieder dabei und gleich aufs Treppchen: Mitch.

Und wer hätte es gedacht: Er war nicht als Schnurrbart tragendes Kanonenfutter angereist! Im Gegenteil, er spielte eine tadellose Vorrunde und warf in einem packenden Match den derzeitigen Überflieger Spiff im Viertelfinale aus dem Wettbewerb!

Mal wieder flink unterwegs, zeigte aber Nerven: Lord Voldehead.

Neben Mitch spielten sich besonders der Göttinger Headgar Davids und der Lokalmatador Sniper Schorsch in die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Beide zeigten großes Headis, kämpften sich Runde um Runde nach vorne und standen letzten Endes im Halbfinale. Sniper trumpfte bärenstark auf und besiegte Mitch in drei Sätzen! Davids musste sich dem wieder erstärkten Don Heado geschlagen geben.

Hüpft wie ein Gummiball auf Platz 2: Sniper Schorsch.

Dagegen hatte dieser zunächst nicht den besten Start erwischt: Gegen die in der Herren-Konkurrenz antretende Weltmeisterin Hoshi kassierte er in der Vorrunde zunächst eine Schlappe! Doch im Achtelfinale gegen Marvelous schien ein Knoten zu platzen: Ab dem dritten Satz steigerte sich der Kölner in lange nicht gesehene Sphären und erspielte sich eine Sicherheit, die ihn bis ins Finale marschieren ließ.

Zurück bei alter Stärke: Don Heado Corleone.

Dort hatte auch der hochmotivierte Sniper Schorsch dem "Don" nichts entgegenzusetzen. Dem Titelverteidiger gelang einfach alles. Hingegen leistete sich Sniper einige leichtsinnige Fehler und musste sich somit nach zwei klaren Sätzen geschlagen geben. Bei den Frauen kam es - wie erwartet - zu einer erneuten Neuauflage des WM-Finales 2011: Hoshi gegen Elligator.

Einfach nicht zu schlagen: Hoshi.

Die Göttingerin hatte aber auch an diesem Tag nicht die nötige Nervenstärke, um die Rekordweltmeisterin zu besiegen. Nach Trier, dem WM-Finale und Headness lieferten sich die beiden bereits zum vierten mal in diesem Jahr ein heiß umkämpftes 3-Satz-Match! Die Lautererin bewies Weltklasse, und drehte das Spiel nachdem sie den ersten Satz verloren hatte. Einfach eine bärenstarke Leistung! Das mussten auch die zahlreich mitgereisten Göttinger anerkennen.

Stark: Elligator, Hoshi und Sunhead.

Am Ende freuten sich alle Teilnehmer und Zuschauer über ein gelungenes Turnier mit großem Sport. Auch wenn die Sieger dieselben waren wie im Vorjahr, war es erneut spannend und verdammt unterhaltsam! Und mal wieder hat man gemerkt, dass Headis in Kaiserslautern zu Hause ist. Familiär und gemütlich ging so das Headis Jahr 2011 zu Ende.

Auch stark: Sniper Schorsch, Don Heado und Mitch.

Doch 2012 wird nicht minder interessant und spannend werden! Im Gegenteil: Zahlreiche Events stehen bereits fest und werden Headis auch im nächsten Jahr weiter nach vorne bringen! Wir hoffen, dass auch ihr alle wieder dabei seid!

Montag, 7. November 2011

Gewinner - Gewinner - Gewinner

Der zweitplazierte Headjack&Nutten (in blau) im Halbfinale gegen Sniper Schorsch

Glückwunsch an alle Sieger der Headness 2011!

Besonders der Trierer Headjack&Nutten spielte ein überragendes Turnier und schmiss den lokalen Favoriten Don Heado Corleone raus. Spiff bestätigte mal wieder, dass er der Routinier einer noch jungen Sportart ist. Locker leicht aber mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz schlug er den jungen Wilden aus Trier im Finale. An dritter Stelle platzierte sich der Praktikant Lord Voldehead, der langsam wieder an seine Weltmeisterform heran kommt.
Bei den Mädels setzte sich die große Favoritin durch. In einem packenden Finale schlug Hoshi Elligator, die sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste. Dritte wurde eine stark aufspielende Arni Schwarzenheader, die ihren Erfolg vielleicht auch zu einem kleinen Teil ihrem Personal Coach Skinshead zu verdanken hat.
Die kleine Schwester des Headclashs hat Potenzial für eine Fortsetzung bewiesen. Die Stimmung in einer durchaus aufgeheizten Halle war zu jedem Zeitpunkt bestens und der kleine Street-Headis Sideevent hat nochmal zusätzlich Spannung in ein ohnehin emotionales Turnier gebracht. So kanns weiter gehen. Das nächste Event wird die adh-Trophy in Kaiserslautern am 3.12.2011. An einem Ort, der ja durchaus für gelungene Headis-Events bekannt ist...

Die Ergebnisse:

Jungs:
1. Spiff
2. Headjack&Nutten
3. Lord Voldehead

Mädels:
1. Hoshi
2. Elligator
3. Arni Schwarzenheader

Montag, 25. Juli 2011

Headis is dead.

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Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen, wenn man sich lediglich die Ergebnisse der diesjährigen Weltmeisterschaft und die der Vorjahre anschaut. Da stellt man sich doch ernsthaft die Frage, was das schon für ein toller Sport sein kann, in dem ein Spieler vier Jahre in Folge ins Finale einzieht, und drei mal davon als Gewinner und damit weltbester Athlet das WM-Turnier beendet?! Das sieht ehrlich gesagt nicht nach Progression oder Weiterentwicklung aus!

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Zugegeben, für außenstehende Statistiker mag es schwer nachvollziehbar sein, was so spannend an diesem Headis sein soll, doch jeder der letztes Wochenende bei der Headis WM dabei war, wird die Situation des Kopfballsports etwas anders beurteilen. Wir fassen kurz zusammen:

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Die Organisation: Mal wieder erste Sahne dank René, dem Brecher, Rolli und den EDV-Spezis Headache und Headphone. Unbezahlbare Leistung! Chapeau!

Die Location: Grandios. Indoor und trotzdem besonders, mit einem Blick über die Stadt. Fett!

Die Pötte: Größer denn je, alleine in den für die dritten Plätze passten über 3 Liter Pils...

Die Crowd: Überragend! Bomben-Stimmung um die Platten und jede Menge neuer Fans!

Die Weltmeister: Marvelous 96 und Hoshi. Beide schnappen sich damit ihren jeweils dritten (!!!) WM-Titel! Nicht zu fassen!

Das Comeback der WM: Lord Voldehead! Der Weltmeister von 2010 meldet sich mit einem starken vierten Platz zurück in der Headis-Elite!

Die Frisur der WM: Gehört Hans de Bour. Wem auch sonst.

Die Weltmeister der Herzen: Sind sicher die Göttinger Heineken und Elligator. Beide zeigen großes Headis, scheitern im Finale jedoch an ihren Nerven... schade!

Bester Newcomer: Curlz aus Köln. Scheitert knapp am Weltmeister Marvelous im Viertelfinale! Gewinnt außerdem das Bobby-Car-Rennen am Freitag!

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Ich kann nur meine Erlebnisse wiedergeben, aber ich werde dieses Headis-Wochenende als eines der besten aller Zeiten in Erinnerung behalten. Es war einfach perfekt! Viele neue Leute haben unseren Sport gesehen und waren begeistert (Zitat eines zuschauenden Jungen zu seinem Vater: "Ich will noch hier bleiben, das ist viel cooler als Fussball!"). Das Niveau der Spiele war auf einem enorm hohen Level, es gab verdammt spannende Duelle, die die Zuschauer gefesselt haben.

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Viele neue Spieler haben sich bei der WM an der Platte behauptet und ihren Teil dazu beigetragen, dass das Turnier so gut angekommen ist. Doch das Allerwichtigste ist die Erkenntnis, dass ich ein ums andere mal feststellen konnte, wie viel positive Energie in dieser Szene steckt! Es wird zusammen zelebriert, der Sport gefeiert, sich gegenseitig supportet und unterstützt. Die Stimmung auf der Afterparty war sensationell und einfach einzigartig. Das geile daran ist, dass die Stimmung trotz wachsenden Teilnehmerzahlen keineswegs schlechter wird, sondern vielmehr noch gewinnt! Die Headis-Familie wächst, nimmt freudig neue Mitglieder auf und ich bin sicher in der nahen Zukunft können wir uns noch auf einiges mehr gefasst machen. Die Entwicklung geht weiter, und auch wenn Marvin schon wieder Weltmeister geworden ist, muss ich alle Statistiker enttäuschen:

Headis is far from being dead!



Montag, 23. Mai 2011

Clash is over!


Das wars wieder für dieses Jahr. Der Headclash 2011 ist Geschichte.

Ergebnisse:

Jungs:
1. Promilla
2. Headback
3. Heineken

Mädels:
1. Hoshi
2. Mrs. Mary Clash
3. Elligator

Leute, es hat einen riiiiieeesen Spaß gemacht. Wie immer. Man wird sehen, wie es im nächsten Jahr aussieht. Aber so ein Event darf man nicht sterben lassen. Play All Day.

Erste Bilder und Berichte:

FOTOS (Johannes Hoehn): KLICK HIER

FOTOS (Robert Bachmann): KLICK HIER

Bericht vom Kölner Stadtanzeiger: KLICK HIER

Bericht von report-k: KLICK HIER

Sonntag, 1. Mai 2011

Göttingen, oh Göttingen!


Wow! Der heutige Cup in Göttingen klebt immernoch in meinem Kopf! Wahnsinn was da mal wieder alles abging! Weltklasse Sport, super Organisation und vor allem verdammt viel Liebe von den Leuten die da waren! Vorbei sind scheinbar die Zeiten der leblosen Headis Turniere, nach Trier ging nun auch in Göttingen mal so richtig die Post ab! Geil! Das ist Headis!!!

Ergebnisse:

1. Promilla
2. Heineken
3. Kantenmechaniker
4. Don Heado Corleone

1. Elligator
2. Micho
3. Piratenmieze
4. Headinho

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Das war 2010!



Das Headclash.TV-Team wünscht allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Und was das vergangene für eins war: 4 Episoden Headclash.TV gab es dieses Jahr für euch! Wir waren bei allen großen Turnieren dabei und haben versucht auch wieder Interessantes neben dem Headis für euch zu finden. Wir waren in Istanbul, Berlin, Kaiserslautern, Göttingen, Saarbrücken, Coburg und natürlich oft in Köln unterwegs. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Die brandneue Headclash.TV-Episode ist in Arbeit und wird voraussichtlich Anfang des neuen Jahres erscheinen. Mit völlig neuem Design, neuen Ideen und natürlich Altbewährtem. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Zuschauern und Unterstützern!


Natürlich wurde 2010 auch wieder viel Headis gespielt. Darum geht es schließlich. Angefangen mit dem ersten Cup des Jahres in Saarbrücken, über ganz neue Spielorte wie Coburg und Dresden bis zum Jahresabschluss in der Mutterstadt Kaiserslautern wurde mal wieder einiges für das Headis-Herz geboten. Neue Weltmeister gab es zu beglückwünschen: Lord Voldehead wurde überraschend zum Weltmeister in Göttingen und hat sich seit dem an der Weltspitze festgesetzt. Ein ganz besonderes Turnier war sicherlich auch der Geburtstags-Cup in Kaiserslautern bei bestem Wetter und guter Laune. Aus Kölner Sicht war natürlich der Headclash das Jahreshighlight: Über hundert Teilnehmer, nochmal so viele Zuschauer, brennende Sonne, gute Musik und ein Rundlauf des Todes auf der After-Clash-Party! 2011 kommt mehr davon: Der Headclash 2011 ist bereits in Planung und die anderen Städte lassen sich garantiert auch nicht lumpen.


Trotz starker Auftritte des Neu-Weltmeisters Lord Voldehead ging der Jahresgesamtsieg an Don Heado.


Eine Besonderheit des Jahres 2010 war sicherlich auch die Weiterentwicklung von Cologne Street-Headis. Der Film der Cologne Foreheads hat ein unerwartetes Echo hervor gerufen. Es folgten Fernseh-Auftritte, der Auftritt von Shad im Bahnhof Ehrenfeld und viele weitere Videos wie The Hyatt-Shot oder Novemberlove, wie immer geschnitten und gefilmt von Johannes Höhn, aka Don Heado, aka Wemoto Warrior.

Branko Schmitz beim Dreh mit RTL West. Im kommenden Jahr folgen weitere TV-Beiträge. Stay tuned!


Zum Abschluss bleibt noch der Kölner Veedel-Cup hervorzuheben. Drei Events im Sommer, die Headis-Spieler aus ganz Deutschland angezogen haben. Danke an alle die gekommen sind und Headis auf der Straße im lockeren Rahmen gefeiert haben. Auch der Veedel-Cup soll im Sommer 2011 seine Fortsetzung finden, dieses mal in anderen Kölner Veedeln - und vielleicht fühlt sich die ein oder andere Headis-Metropole ja auch angeregt etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen!

Gruppenbild beim dritten Veedel-Cup in Köln-Lindenthal.

Wir danken euch für ein wunderbares Jahr 2010 und können 2011 kaum erwarten. Headis muss wieder raus aus der Halle, der Sommer wird kommen! Wir gratulieren allen Siegern der 2010er Weltcups und sehen uns am 2.1. in Stuttgart beim Masters-Turnier!


Wir sagen Danke und Tschüss bis nächstes Jahr!

Montag, 6. Dezember 2010

Der Swag wird ordentlich aufgedreht und Heado holt den Jahrestitel!


Ein wahrlich würdiges Ende fand das Headis - Jahr 2010 am vergangenen Samstag bei der adh-Trophy in Kaiserslautern. Wie erwartet strömten die Headis - Freunde mit hohen Erwartungen in die Westpfalz um ein Teil des Spektakels zu sein. Und sie sollten nicht enttäuscht werden...

Rein sportlich hätte die Ausgangslage nicht spannender sein können - zumindest in der Herren - Konkurrenz. Bei den Damen war bereits seit Wochen und Monaten klar, dass nur eine Athletin den Jahressieg für sich verbuchen können würde: Hoshi aus Kaiserslautern. So startete sie neben einigen wenigen Konkurrentinnen ins Turnier, spielte sich problemlos ins Finale und sollte dort dennoch eine Überraschung erleben: Die stark aufspielende Bollerina aus Erlangen holte sich mit einer starken Leistung ihren ersten Turniersieg! So wirklich damit gerechnet hatte keiner, auch im Finale sah alles nach einem klaren Sieg der Lauterer Weltmeisterin aus. Doch Bollerina köppte sich zurück und holte den Cup in 3 Sätzen nach Franken!

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Bei den Herren wurde es richtig heftig. Zu Beginn hatten gleich 4 Starter noch Chancen auf den Jahressieg! Als hohe Favoriten wurden die beiden Führenden Lord Voldehead (Coburg/604 Punkte) und Kantenmechaniker (Kaiserslautern/ 580 Punkte) gehandelt. Lediglich geringe Chancen rechnete man laut einer Umfrage den beiden Routiniers Marvelous 96 (Hannover/ 560 Punkte) und Don Heado Corleone (Köln/ 544 Punkte) zu.

Gab sich der amtierende Weltmeister Voldehead vor dem Turnier noch siegessicher, so musste er bei der adh-trophy schnell feststellen, dass er nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Bereits in der Vorrunde musste er 2 Niederlagen hinnehmen. Zum einen gegen den stark aufspielenden Headi Bobic (Trier) und zum Anderen gegen einen überragenden Newcomer: "Bubba" aus Lüdenscheid.

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Die Vorrunde und das 16tel - Finale überstanden jedoch alle Favoriten mehr oder eben weniger problemlos. So richtig zur Sache ging es dann beim Achtelfinale. Die Zuschauer mussten sich zwischen absoluten Hammerbegegnungen entscheiden. Denn alle Spiele liefen zeitlich parralel und man wusste gar nicht, wo man zuschauen sollte!

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Hammer Nummer eins: Der zu Spitzenleistungen aufgelegte Hans de Bour vollbrachte das Unglaubliche und fügte Lord Voldehead seine dritte Niederlage des Tages zu! In drei hart umkämpften Sätzen setzte sich die Lauterer Headis-Legende durch und konnte endlich seinen hohen Erwartungen an sich selbst gerecht werden! Weltmeister "Voldi" musste bitter enttäuscht aus dem Turnier ausscheiden.

Hammer Nummer zwei: Bereits im Achtelfinale kam es zum Aufeinandertreffen der zwei Titelaspiranten Kantenmechaniker und Marvelous. Beiden war klar, dass nur der Sieger sich Chancen auf den Gesamtsieg 2010 machen konnte. Entsprechend wurde gefightet bis ans Limit! Und Marvelous machte die Überraschung perfekt: Er besiegte "Kante" in drei Sätzen und zog ins Viertelfinale ein.

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Und plötzlich waren aus den 4 Favoriten 2 geworden. Und noch dazu die zwei mit der schlechteren Ausganssituation. Don Heado und Marvelous spürten, dass da was ging!
Doch im Viertelfinale war für den zweimaligen Weltmeister "Marv" Schluss! Er scheiterte am erneut starken Spiff (Göttingen). Don Heado konnte sich hingegen in seinem Viertelfinale gegen den Trierer Headi Bobic durchsetzen und zog ins Halbfinale ein. Dort fand sich neben dem wieder einmal überraschend erfolgreichen Sniper Schorsch (Kaiserslautern) auch der Trierer Jungspund Headjack! Er warf im Viertelfinale den bis dahin so guten Hans de Bour aus dem Turnier und erzielte sein bisher bestes Ergebnis bei einem Headis-Cup!

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Der Rest verlief relativ unspektakulär. Spiff und Heado zogen ins Finale ein. Bereits mit dem sicheren zweiten Platz war somit Heado die Jahresgesamtwertung nicht mehr zu entreißen! Gerade dies hatte wohl zur Folge, dass er Spiff glatt in zwei Sätzen wegfegte, sodass im Finale leider wenig Spannung aufkommen sollte. Für Heado war es der vierte Turniersieg im Jahre 2010 und somit war er der verdiente Sieger. Auch die beiden etwas traurigen, aber fairen Konkurrenten Kante und Voldehead erkannten dies an und gratulierten dem Sieger!

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Da nun das sportliche getan war, konnte der Jahresabschluss in Form der Afterparty auch noch passend begossen werden. Und dass diese Beschreibung ziemlich treffend ist, stellte die Mainzer "Mock Unit" bei ihrem Live-Auftritt unter Beweis...

(Fotos von Max Lorch)

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Headclash.TV-DJ-Legende Branko Schmitz sorgte nach dem Konzert für den üblichen Abriss...

Alles in allem ein herrlicher Jahresabschluss! Danke an alle die mitgerockt haben!

See you next year...

Und hier noch die endgültige Jahreswertung 2010! Entsprechend dieser werden die TOP 15 am 2.1. in Stuttgart beim Masters-Turnier an den Start gehen!

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Dienstag, 19. Oktober 2010

The Story behind: Cologne Street Headis 2


Alles begann letztes Jahr im Sommer, als meine Wenigkeit zusammen mit Branko Schmitz zu Gast beim NRW-Duell in Köln waren. Vor unserem Auftritt in der Sendung hatten wir eine Wartezeit von ca. 3 Stunden zu überbrücken. Entertainment Fehlanzeige. Also blieb nur eins: Kreativ werden! Und so entstand in unserem 10m² großen Aufenthaltsraum die Idee, unseren mitgebrachten Headis-Ball in dem ortsansässigen Mülleimer zu versenken. Zuerst noch mit der Hand und eher aus Scherz ausprobiert, folgten schnell neue Varianten, die insbesondere den Kopf ins Spiel brachten. Das so entstandene Video könnt ihr euch hier anschauen:

Super kreativ und witzig denkt ihr jetzt sicher. Stimmt. In den folgenden Wochen kam mir in den Sinn, dass man das Ganze auch raus auf die Straßen Kölns bringen könnte. Wie genau das auszusehen hätte war mir damals noch nicht klar. Also rief ich Branko an. Er war sofort begeistert von der Idee und so kam es, dass wir eines Tages im Spätsommer 2009 bewaffnet mit einem Mülleimer, einem Headis-Ball und einer Kamera loszogen. Innerhalb weniger Minuten stellten wir fest, welche unglaublichen Möglichkeiten die städtische Architektur uns bieten konnte. Fast an jeder Ecke fanden wir einen neuen Spot und ließen uns ansehnliche Tricks einfallen. Unseren ersten Ausflug beendeten wir mit 4 nett versenkten Schüssen, teilweise noch mit der Hand ausgeführt. Bereits nach dem ersten Tag haben wir gemerkt, dass das Ganze eine gewisse Ausdauer erfordert, man jedoch für starken Willen und Durchhaltevermögen am Ende mit einem enorm guten Gefühl belohnt wird! Oder auch nicht.
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Shooting CSH 2 - Domplatte
Am nächsten Tag gesellte sich Johannes Hense, ein weiterer „Forehead“, zu uns und wir bekamen eine ordentliche Anzahl an Schüssen in den Kasten, sodass ich bereits nach zwei Tagen genug Material zusammen hatte, um das erste „Cologne Street Headis“ Video zu schneiden:
Dann kam der Winter, und mit ihm lange nichts. Im Frühjahr 2010 entstand dann die Idee, das Ganze auch in einer anderen Stadt auszuprobieren. In meiner Heimatstadt Kaiserslautern habe ich dann zusammen mit bekannten Headis-Größen wie Hans de Bour, dem Raketenpenis oder Headible Hulk Hagen geshootet. Es war superwitzig und es sind ein paar wirkliche Killer-Shots dabei herausgekommen. Leider war mein Anspruch an das Video bis dato schon so weit gestiegen, dass ich mit den Aufnahmen bis heute noch nicht 100%ig zufrieden bin und diese somit noch immer auf meiner Festplatte schlummern… (EDIT: JETZT FERTIG: HIER)
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Shooting CSH 2 - Südstadt
Im Sommer dann entwickelte sich die Idee, auch in Köln einen neuen Teil zu drehen. Ich hatte gerade eine neue Kamera bekommen und wollte unbedingt dieses Projekt angehen. Beim zweiten Teil sollte alles etwas durchdachter sein. Und nun ist er fertig, der zweite Teil. Es ist ein richtiger kleiner Kurzfilm geworden. Die Ideen in meinem Kopf konnte ich dank tatkräftiger Untertstützung meiner besten Freunde in die Tat umsetzen. An dieser Stelle schonmal ein riesen überfettes Dankeschön an Euch alle!!! Wir hatten eine Menge Spaß und einfach eine verdammt gute Zeit beim Drehen. Denn das ist ja schließlich das, worauf es ankommt. Das ist Headis. Das ist Street Headis.
- Johannes

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Shooting CSH 2 - Mediapark

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Shooting CHS 2 - Brücke

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Shooting CSH 2 - Südbrücke

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Shooting CSH 2 - Baui, Südstadt

Samstag, 17. Oktober 2009

Das war Göttingen!


Wecker klingelt um 6.30Uhr. Auto packen, tanken gehen, Leute abholen, los gehts!
Wir machten uns dann gegen 7.30Uhr von Köln aus auf den Weg in Richtung Göttingen. Nach einer "Baustellen-Rallye" von gut drei Stunden hatten wir unser Ziel endlich erreicht und betraten in freudiger Erwartung das frisch renovierte Sportzentrum der Uni Göttingen.
Da der Turnierstart für 11 Uhr angesetzt war befanden sich 96% der Teilnehmer pünktlich vor Ort und waren bereit für den Zock. 96% ? Ja, denn kurz vor Beginn der Gruppenspiele drang von der Turnierleitung die Nachricht durch, dass die beiden Hochkaräter "Headback" und "Mitch" verschlafen hatten und somit nicht vor 14 Uhr am Start sein würden. Man entschied sich dazu alle Gruppenspiele - soweit möglich - durchzuführen und die beiden Saarbrücker später einzuschieben.
Die Gruppenphase gestaltete sich rein spielerisch als entspannt, da in den meisten Gruppen keiner bzw. nur ein Spieler auszuscheiden hatte. Interessant zu beobachten waren die Spiele der Newcomer im Feld. Aus Dortmund waren immerhin 4 Starter zu ihrem ersten Cup angereist und die UF HeadSaloads meldeten sich in der Gruppenphase eindrucksvoll als ernstzunehmende Gegner zurück!
Lord Voldehead und Co. zeigten Headis auf hohem Niveau, nicht zu vergleichen mit ihren Leistungen bei vorherigen Turnieren.

Bei den Frauen war eine Entscheidung bereits vor dem Turnier geklärt: Der Sieg würde nach Lautern gehen! Die Headis Hochburg schickte die einzigen 8 Damen in die Wertung. Schade für die Mädels, dass in Göttingen keine neuen Herausforderungen auf sie warteten. Die illustre Damenrunde bestritt dann ebenfalls eine Gruppenphase, um danach in Halbfinale und Finale eine Siegerin zu küren.

Bestimmt wurde der Cup nach der Gruppenphase leider weiterhin durch Verwirrung und Ärger, denn ein Eintreffen der beiden Nachzügler aus SB rückte weiter in die Ferne und stellte die Leitung vor schwierige Orga-Aufgaben. So kam es, dass bereits mögliche KO-Rundenspiele ausgetragen wurden bis hin zum Achtelfinale. Gegen 15 Uhr kamen die beiden dann endlich in der Halle an, wurden mit einem kurzen Pfeifkonzert begrüßt und mussten im Eiltempo all ihre Gruppenspiele nacheinander durchführen. Beide hatten dieses Thema innerhalb von 20 Minuten abgehakt und konnten als Gruppensieger in die KO-Runde einsteigen.

Nun hatte man so langsam das Gefühl ein geordnetes Turnier zu spielen. Als absoluter Thriller stellte sich die Begegnung von "Headi Potter" gegen "Headback" im Achtelfinale dar. Der Headis - Erfinder hatte die Sympathien auf seiner Seite, kämpfte und schrie sich in den dritten Satz gegen einen starken Hünen aus Saarbrücken. Potter war gut in Form, führte dann im Dritten bereits mit 9:6, konnte sich aber am Ende mal wieder nicht durchsetzen und verpasste erneut den Einzug ins Viertelfinale.

Im Viertelfinale gab es einige Überraschungen: "Don Heado Corleone" musste sich dem stark aufgelegten Lokalmatador "Heineken" geschlagen geben und "Headback" unterlag dem ebenfalls enorm starken "Spiff". Highlight in dieser Runde war aber wohl das Match zwischen "Mitch" und dem "Kantenmechaniker". Über drei Sätze hochklassiges Headis fand am Ende einen überglücklichen "Kante" als Sieger! Der Lauterer befand sich nach seinem harausragenden Sieg gegen Mitch wie in Trance und feierte in seiner eigenen Welt... (A.d.R.: Zu sehen in HTV Episode 9)

Im Halbfinale hatte "Spiff", gestärkt durch die Anwesenheit von Frau und Kind, "Marvelous 96" am Rande einer Niederlage - zumindest im ersten Satz. Den konnte "Marv" dann doch noch mit 12:10 für sich entscheiden und ließ dann im zweiten Satz nichts mehr anbrennen. Der noch immer euphorierte "Kantenmechaniker" setze sich souverän gegen seinen Gegner "Heineken" in zwei Sätzen durch und zog damit erstmals in seiner Karriere in ein Finale ein. Der sonst von ihm fast schon abonnierte dritte Platz war damit endlich überwunden!

Damit hieß es im Finale also mal wieder Lautern gegen Saarbrücken. "96" hatte es erneut mit beeindruckender Leichtigkeit ins Finale geschafft und fand sich hier einem enorm motivierten Gegner gegenüberstehend. Nachdem "Kante" schon seine vorherigen Gegner im wahrsten Sinne des Wortes "nass gemacht" hatte, wollte er auch um jeden Preis das Ding nach Lautern holen!
Mit einer super kämpferischen Leistung schlug er den Weltmeister in zwei Sätzen.
Und weil er sich so geil über seinen ersten Turniersieg gefreut hat gibts hier gleich das Video von "Kante" nach dem Finalsieg:




Ergebnisse:

Men:
1. Kantenmechaniker
2. Marvelous 96
3. Spiff
4. Heineken

Women:
1. Headi Duck
2. Piraten - Mieze
3. Headi Gonzales
4. Gnocchi Balboa

Alles in allem mal wieder ein gelungenes Turnier. Ausnahmeregelungen sollten beim nächsten Mal genauer überdacht werden. Das Ganze hat dem Cup einen chaotischen Charakter verpasst, was sehr schade ist. Durch die kurzfristige Vorbereitungsphase konnte der Cup keine Steigerung zu seinem Vorgänger im Januar darstellen. Trotzdem hatten alle wie immer ihren Spaß und spätestens ein Hans Olo in Bestform entschädigte für die Warterei...

Nun stehen alle in freudiger Erwartung auf das nächste Turnier am

28.11. in Kaiserslautern

Montag, 6. Juli 2009

Headis fürs Auge


Headis fürs Auge

An jedem Turnier gibt es kostümierte Spieler. Ein Gewinn für den Sport und die Teilnehmer.

Text: Jan Brinkmann

Die rote Beule tat sich auf. Bereits in der Vorrunde war es soweit und man konnte nicht weg schauen, selbst wenn man wollte. Der Blick blieb einfach kleben. Ein Mann hatte etwas angezogen, was nicht für ihn gemacht war. Da konnte selbst der Affe nur noch staunen.
Was war passiert? Headis Back to the Roots Cup in Kaiserslautern. Lang ersehnt präsentierte sich mal wieder die ganze Headis-Elite in der Pfalz. Branko Schmitz machte die Veranstaltung zu einem Augenschmaus für Jeden. Der rote Badeanzug, in dem er sich während der Spiele präsentierte wurde zum neuen Headis Kleidungsmaßstab. Und was die Beule war, kann sich jeder selbst denken. Elegant, erotdynamisch und verdammt knapp schaffte es Branko Schmitz tatsächlich alles im Anzug zu behalten. Keine unglücklichen Herausrutscher. Schon dies war wirklich aller Ehren wert.
Der Baywatch-Irritations Effekt war leider nach der Vorrunde bereits beendet. Branko Schmitz musste sich im Sechzehntelfinale Schnäpps Power aus Kaiserslautern geschlagen geben. Der rote Badeanzug musste traurig Abschied vom aktiven Turniergeschehen nehmen.

Schon vorher hatte sich ein Affe verabschieden müssen. Bei geschätzten vierzig Grad auf der glühenden Tartanbahn wurde das künstliche Fell zur Sauna. Der Kopf war außerdem höchst ungeeignet um die weiße Kugel sinnvoll auf die Platte zu bringen. Enttarnt wurde der Affe als Gottfried von Boullion. Mysteriös trat er auf und musste bereits nach der Vorrunde aufgeben. Gescheitert an den eigenen Ansprüchen und am Kostüm. Zu hoher Flüssigkeitsverlust? Den versuchte Kakko das Scherhuhn bereits im Vorfeld zu umgehen. Zeigte er sich noch kurz vorher im beliebten Hühnchenkostüm, war er bereits nach wenigen Minuten von der Hitze in Kaiserslautern überwältigt worden und entledigte sich des Plastikhuhnüberzugs. Das Sechzehntelfinale war das Ende des Turniers für ihn.

Ob das frühe Aus der kostümierten Teilnehmer mit dem Kostüm zusammenhängt, kann nur diskutiert werden. Hoher Flüssigkeitsverlust. Zu viel Haut gezeigt. Sicherlich Faktoren, die über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Aber Hoden am Rande des Herausrutschen, Affen die keiner erkennt, erwachsene Menschen in Hühnerkostümen, die Sport treiben. Im Sport, und Headis bezeichnen wir wohl als solchen, gibt es dass nur im Kopfballtischtennis. Das ist es was die Sportart mit ausmacht. Bitte kein verkrampfter Ehrgeiz, hinterlistige Aktionen oder den Spaß am Sport verlieren! Wir brauchen mehr Headis fürs Auge. Die Schönheit des Sports zeichnet sich durch die Teilnehmer und die Aktionen gleichermaßen aus. Bei jedem Turnier sind es neben den sportlichen Aktionen genau diese Momente, die das Besondere am Sport ausmachen. Dass diese Verkleidungen einen Preis verdient haben, ist zum Glück mittlerweile auch jedem Veranstalter klar.

Branko Schmitz würde da zustimmen. Nach seinem letzten Vorrundenspiel legte er sich gemütlich in ein Waschbecken der Turnhalle. Wasser lief über den in einen Badeanzug gepressten Körper. Der geschaffte Körper bekam seine Erfrischung. Im nächsten Spiel wird er ausscheiden, aber er hat im Badeanzug die ganze Headis-Welt glücklich gemacht.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Rückblick auf das Kipp-Roll-Fall-Desaster...


Geschrieben von Jan Brinkmann aka Bruno Balsacce:

Von hängengebliebenen Bällen und erleichterten Gesichtern


Die Cologne Foreheads beim großen „Kipp-Roll-Fall-Spektakel“.

Köln. Alles lief gut bis der Ball hängen blieb. Die Gesichtszüge der Cologne Foreheads entglitten. Die Jubelarien der mitgereisten Headis Supporter aus Lautern und Saarbrücken verstummten. Die Kettenreaktion war stehen geblieben. Gerade noch stritt Branko Schmitz, Team-Leader der Foreheads Crew mit dem Moderator Stefan Gödde über Headis: „Mein lieber Stefan, das ist doch alles Kokolores, das ist doch kein Schabernack den wir treiben.“ Dann versagten die Weltmeisterschaftsschuhe. Sie sollten einen Ball anstoßen. Die Kette blieb stehen. Wie so oft an diesem Tag. Insgesamt 53 mal bei allen Ketten insgesamt. Momente die man durchaus hätte vorausahnen können.
Bei der ProSieben Prime-Time Show hatten in zwei Wochen handwerklicher Arbeit und monatelanger Planungsarbeit zehn Teams versucht möglichst kreative Ketten aufzubauen. Jeweils einen Koordinator hatte jedes Team zur Verfügung gestellt bekommen. Zu wenig, wie sich herausstellte. Täglich bis zu zwölf Stunden Arbeit und das für zwei Wochen ist auch für Studenten deutlich zu viel. “Was willst du von mir? Ich mach hier nur die Schläger fest!“ hörte man die peruanische Panzerpläte, auch genannt El Loco durch die Halle schreien. Die Stimmung war gereizt. Der ganze Aufwand für zehn Minuten Live-Show. Jedem sollte auffallen, dass bei dieser Rechnung das Gleichgewicht etwas gestört ist. Trotzdem versuchten alle Foreheads das Beste aus der Kette zu machen. Kreative Lichtblicke, wie der Zorb Ball, ein großer Ball in dem sich ein Mensch befinden kann, wurden in die Kette eingebaut. Jede Gruppe bekam einen mehr oder weniger Prominenten zugeordnet der in die Kette integriert werden musste. Bei den Foreheads war dies Britta Heidemann, Fecht-Olympiasiegerin. Sie beendete die Kette im angesprochenen Zorb-Ball. „Bei Olympia wusste ich was ich tue, hier weiß ich es nicht.“ Die letzten Worte der Sporthochschul-Kette. Alles vorbei. Endlich. „Auf diesen Moment habe ich zwei Wochen gewartet“ ließ das Köllefornia Köppsche nach dem Moment der Erleichterung von sich. 
Währende sich die Gruppen um Mitternacht langsam auf den Weg zur After-Show Party machten blieb einer zurück. Der hängengebliebene Ball. Stunden zuvor ließ er noch Gesichtszüge entgleiten. Mittlerweile war alles vorbei. Die Strapazen der letzten Wochen beendet. Alle Teams hatten diesen Tag ersehnt. Auf ProSieben, das Fernsehen und sogar auf Freunde des Öfteren geschimpft. Kettenreaktionen werden sie wahrscheinlich erst mal nicht mehr bauen wollen. Die Foreheads werden wohl doch eher beim Headis bleiben.